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Forschungsbericht]

Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg und ihre Wahrnehmung durch kommunale Entscheidungsträger

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg beschäftigt sich mit der Wahrnehmung kommunaler Entscheidungsträger bezüglich formalisierten und nicht-formalisierten Bürgerbeteiligungsverfahren. Mit Blick auf die Fallzahlen sind es vor allem neue Formen der Bürgerbeteiligung wie Bürgerhaushalte, Bürgerdialoge, Bürgergutachten und Planungszellen oder auch Online-Beteiligungsverfahren, die die partizipative Lebensrealität der Bevölkerung und der politischen Eliten vor Ort prägen. Die Hoffnungen, die sich mit diesen Verfahren verbinden, sind vielfältig: Mehr Transparenz, mehr demokratische Qualität, höhere Partizipation und bessere Legitimation von Entscheidungsprozessen. Zwar ist der Wunsch nach direkter Demokratie und der Ausbau der Volksrechte in zahlreichen empirischen Studien nachgewiesen worden, doch ist bisher unklar, ob kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger ebenfalls eine solch starke Präferenz für den Ausbau von Bürgerbeteiligungsverfahren aufweisen. Um diese Gruppe der kommunalen Akteure und ihre Einstellung zu Verfahren der direkten und partizipativen Demokratie soll es in dem empirisch-quantitativen Forschungsvorhaben gehen. Das Drittmittelprojekt im Rahmen des Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg 2016/2017 befragt mittels Online-Survey alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landes sowie eine Stichprobe aus Gemeinderätinnen und Gemeinderäten.
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 01.11.2016
Projektende: 31.10.2018
Projektleitung:
Wagschal, Uwe

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Mitarbeiter:
  • Ruf
  • Florian
  • Krummenauer
  • Eva
Finanzierung:

  • Baden-Württemberg Stiftung, Stiftung

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