Die Wahrnehmung der Wirtschaft in der Öffentlichkeit

Projektbeschreibung:
Die Wahrnehmung der Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren – so scheint zumindest der Eindruck – in der öffentlichen Meinung stark an Renommee verloren. Galt beispielsweise bisher die soziale Marktwirtschaft als das Erfolgsmodell der deutschen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, so muss zu ihrem 60. Geburtstag festgestellt werden, dass diese zumindest im öffentlichen Ansehen stark gelitten hat und sie von den Deutschen nicht mehr als „sozial gerecht“ und als „Erfolgsmodell“ begriffen wird. In den vergangenen Monaten wurde die Wirtschaft in ihrer Gesamtheit stärker mit medialen Themenkarrieren um Skandale, Raffgiermentalität und Sozialneid verknüpft als mit Erfolgsgeschichten. Aus diesen Zustandsbeschreibungen ergibt sich folgende Frage: Lässt sich die Unzufriedenheit der Deutschen mit der Wirtschaft aus der medialen Verfolgung dieser Ereignisse als kurzfristige erklären oder ist in der deutschen Öffentlichkeit eine strukturelle Veränderung im Verhältnis zur Wirtschaft festzustellen? Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Wirtschaft im Allgemeinen, und Familienunternehmen und anonyme Publikumsgesellschaften im Speziellen, in der öffentlichen Meinung, in der politischen und der medialen Debatte wahrgenommen werden.
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 01.08.2008
Projektende: 31.12.2015
Projektleitung:
Dr. phil. Markus Rhomberg

Zeppelin University Friedrichshafen

Kooperationspartner
Stiftung Familienunternehmen
Aktueller Forschungsbericht