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Forschungsbericht]

Das 'Default-mode network' (DMN) bei primärer Insomnie

Projektbeschreibung:
Die primäre Insomnie ist eine häufige und sozialökonomisch sehr relevante Erkrankung, über deren neurobiologische Grundlagen bislang wenig bekannt ist. Vorangegangene Arbeiten legen als Ursache der Schlafstörung ein Hyperarousal auf kognitiver, emotionaler und physiologischer Ebene nahe, welches dazu führt, dass es den Betroffenen nicht gelingt, erholsam zu schlafen. Grundlage des beantragten Projekts ist die Annahme, dass diesem Hyperarousal eine veränderte Konnektivität im 'Default-mode network' (DMN) zu Grunde liegt, einem funktionellen Netzwerk aus Gehirnstrukturen, die im Ruhezustand verstärkt aktiviert sind. Um diese Hypothese zu testen, werden 20 Patienten mit primärer Insomnie und 20 Kontrollpersonen mittels Polysomnographie und einer simultanen Messung aus funktioneller Kernspintomographie (fMRT) und Elektroenzephalographie (EEG) unter Anwendung eines 'Resting-state'-Paradigmas untersucht. Das Ziel der Untersuchung ist es, zu einem besseren Verständnis der neurobiologischen Grundlagen der primären Insomnie beizutragen, um damit mittelfristig die Voraussetzung für die Entwicklung effektiver Therapieverfahren für dieses häufige Krankheitsbild zu schaffen.

Ansprechpartner: Spiegelhalder K
Tel: 270-65890
Email: Kai.Spiegelhalder@uniklinik-freiburg.de
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 01.07.2012
Projektende: 30.06.2015
Projektleitung:
Spiegelhalder K, Riemann D
Stellvertretung: Riemann D
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Finanzierung:

  • Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Stiftung

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