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Forschungsbericht]

Einfluss von Schlaf und ruhigem Wachzustand auf Gedächtniskonsolidierung bei Jugendlichen

Projektbeschreibung:
Trotz umfangreicher Forschungsaktivitäten und wachsenden Kenntnisstandes im Bereich der Schlaf- und Gedächtnisforschung der vergangenen Jahre ist bisher ungeklärt, ob sich Gedächtnisbildung bei Jugendlichen durch systematische Verminderung von sensorischem Input oder Schlaf nach einer Lernphase modulieren lässt. Im vorliegenden Forschungsprojekt soll die Hypothese getestet werden, dass Schlaf nach einer Lernphase zu einer signifikant besseren Gedächtnisbildung führt als Wachphasen mit niedrigem oder hohem sensorischen Input. In einer Schlaflaborstudie wird bei 66 gesunden Jugendlichen (Alter 16 J., 33 weiblich, 33 männlich) Gedächtniskonsolidierung nach einer Schlaf- oder Wachphase gemessen, mit folgenden Gedächtnistasks: Computer-basiertes Mathematik-Lernprogramm, prozedurales Spiegelzeichnen und eine computerbasierte Mustererkennung. Die Probanden werden in einem randomisierten Parallelgruppendesign drei Bedingungen zugeteilt (je n=22): Schlaf, aktive Wachperiode (Filmpräsentation) oder ruhige Wachperiode (ruhiges Liegen) von 13:30 bis 14:30 Uhr. Zusätzlich wird in der Mustererkennungsaufgabe mit Hilfe funktioneller Kernspintomographie die neuronale Aktivität im primär visuellen Cortex gemessen, die in dem speziellen Task aufgrund vorangegangener Studien als Modell aktivitätsabhängiger neuronaler Plastizität gilt.

Ansprechpartner: Nissen, C
Tel: 0761-270-6976
Email: nina.landmann@uniklinik-freiburg.de
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 2009
Projektende: 2011
Projektleitung:
Voderholzer, U, Nissen, C, Riemann, D
Stellvertretung: Riemann, D
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Finanzierung:

  • DFG

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