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 Forschungsbericht für das Jahr 2022

Wissenschaftliche Projekte und Forschungsvorhaben


  • Jahrringanalytische Untersuchungen an Nord- und Südbuchen: Worin unterscheiden sich die Jahrringe immergrüner von laubabwerfenden Buchen?
      Projektbeschreibung:
      Die Jahrringgrenze ist bei Laubbäumen mit zerstreut-poriger Holzanatomie wegen des Fehlens markanter Strukturunterschiede zwischen Früh- und Spätholz häufig schwierig zu erkennen. Nord- und Süd-Buchen (Fagus spec. bzw. Nothofagus spec.) sind zerstreut-porige Hölzer und ähneln sich auch im Habitus und in ihrem Wuchsverhalten. In diesem Kooperations-Forschungsvorhaben zwischen dem Institut für Waldwachstum und der Neuseeländischen Forstlichen Forschungsanstalt (SCION) in Rotorua, Neuseeland, untersuchen wir, wie sich die Jahrringstruktur der laubabwerfenden Nord-Buche (Rotbuche: Fagus sylvatica) von der immergrüner Süd-Buchen (Rotbuche: Nothofagus fusca, Silberbuche: Nothofagus menziesii) unterscheidet und welches Potenzial diese Baumarten für die Rekonstruktion des Klimas aufweisen. Erkenntnisse aus dem Forschungsvorhaben sind auch relevant für die Abschätzung der Potenziale und Risiken dieser Baumarten unter veränderten Klimabedingungen. Als Untersuchungsmaterial stehen Stammscheiben bzw. Bohrkerne zur Verfügung, die entlang von Höhengradienten in Süddeutschland bzw. auf der Nordinsel Neuseelands gewonnen wurden. Für die jahrringanalytischen Untersuchungen kommt neben der holzanatomischen Analyse vor allem das Verfahren der Hochfrequenz-Densitometrie (HF-Densitometrie) zum Einsatz.

      Ansprechpartner: Dr. Hans-Peter Kahle
      Tel: +49 761 203-3739
      Email: Hans-Peter.Kahle@iww.uni-freiburg.de
      Projektlaufzeit:
      Projektbeginn: 2011
      Projektende: (unbegrenzt)
      Projektleitung:
      Dr. Hans-Peter Kahle, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Spiecker, Dr. Martin Schinker, Clemens Koch

      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Kooperationspartner
      Dr. Dave Cown, Russel McKinley, SCION, Rotorua, New Zealand
      Finanzierung:

      • Royal Society of new Zealand, Sonstiges

      Aktueller Forschungsbericht