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Forschungsbericht]

Das Reichsforstamt und der Umgang mit der Natur im Dritten Reich

Projektbeschreibung:
Im Jahre 1934 kam es in Deutschland zur Errichtung eines Forstministeriums in Gestalt des Reichsforstamtes. Dieses war zugleich oberste Jagd- und Naturschutzbehörde. Im Rahmen des Projektes sollen die folgenden Leitfragen beantwortet werden: - Welche Rolle spielte das Reichsforstamt bei der Umsetzung nationalsozialistischer Ideale der Nutzung und des Schutzes von Natur (Schwerpunkt Forstwirtschaft)? - Welche behördeninternen Prozesse steuerten maßgeblich das Erscheinungsbild und die Wirksamkeit des Reichsforstamtes? - Gab es Unterschiede in der Umsetzung nationalsozialistischer „Umwelt“-Politik auf der Ebene der Länder und Provinzen (Fallbeispiele)? Neben der Recherche und Analyse von Akten ausgewählter Staatsarchive sind Reste der Reichsforstamtsregistratur von besonderem Interesse. Sie befanden sich im Besitz des einstigen Leiters der Zentral- und Personalabteilung im Reichsforstamt, Heinrich Eberts, und werden heute im Institut für Forstpolitik der Universität Göttingen aufbewahrt

Ansprechpartner: Peter-Michael Steinsiek
Tel: 0551-23213
Email: psteins@gwdg.de
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 15.12.2004
Projektende: 15.12.2006
Projektleitung:
Peter-Michael Steinsiek

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Finanzierung:

  • Eva-Mayr-Stihl-Stiftung, Stiftung

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