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Forschungsbericht]

Forstpolitik im nichtbäuerlichen Privatwald

Projektbeschreibung:
Nichtbäuerliche Waldbesitzer sind bis zum heutigen Tag ein weitgehend unerforschtes Kollektiv von Waldeigentümern, zumeist im Kleinprivatwald. Die Untersuchung soll Grundlagen für den zielgruppengerechten Einsatz von politischen Instrumenten, vor allem der Beratung liefern. Zu diesem Zweck wurde auf Basis einer repräsentativen Telefonumfrage diese heterogene Gruppe mittels quantifizierender und klassifizierender statistischer Verfahren strukturiert. Den theoretischen Hintergrund bilden dabei Prozesse des sozialen Wandels, im besonderen gesellschaftliche Modernisierung und Urbanisierung. Es konnten dabei vier Gruppen von Waldbesitzern identifiziert werden, die sich anhand der Ausprägung ihrer urbanen Orientierung unterscheiden lassen. Weiterhin konnten spezifische Informationen über Einstellungen, Informations- und Kommunikationsbeziehungen sowie die individuellen Eigentümerziele innerhalb dieser vier "Clauster" gewonnen werden. Das Projekt wird im Rahmen eines Forschungsverbundes gemeinsam mit den Forstpolitikinstituten in Göttingen und Tharandt durchgeführt.

Ansprechpartner: Ulf Härdter, Dr. Ulrich Schraml,
Email: Ulrich.Schraml@ifp.uni-freiburg.de, Ulf.Haerdter@ifp.uni-freiburg.de
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 01.11.1999
Projektende: 01.11.2002
Projektleitung:
Härdter U

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Finanzierung:

  • MLR Baden-Württemberg

Schlagworte:

    Beratung, Forstpolitik, Schraml, Härdter, Waldbesitzer, Privatwald, Nichtbäuerlicher Waldbesitzer, Einstellung, Verhalten, Eigentümerziele, Uni Göttingen, Uni Tharandt

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