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Forschungsbericht]

Theoretische und methodische Perspektiven für eine digitale Diskursforschung

Projektbeschreibung:
Diskursanalytische Arbeiten in der Humangeographie haben an vielfältigen Beispielen die sprachliche Konstruktion und Repräsentation räumlicher Prozesse herausgearbeitet. Bislang kaum betrachtet wurden dabei die theoretischen und methodologischen Herausforderungen, die sich aus der Verlagerung gesellschaftlicher Kommunikation in den Raum digitaler und sozialer Medien ergeben. Das Projekt erarbeitet theoretische und methodische Ansätze, um die technisch-materielle Dynamik der Verteilung von Äußerungen im digitalen Raum ins Verhältnis zu sprachlich-symbolischen Verknüpfungen zu setzen. Dabei bezieht es sich auf die philosophischen Arbeiten von Gilles Deleuze und Felix Guattari und aktuelle Diskussionen um Assemblagetheorie und Affektforschung in der Geographie. Methodisch greift das Projekt aktuelle Entwicklungen in Korpuslinguistik, Natural Language Processing, Machine Learning und quantitativer Netzwerkforschung auf, um das Methodenset der humangeographischen Diskursforschung weiterzuentwickeln.

Ansprechpartner: Wiertz T, Mattissek A
Email: thilo.wiertz@geographie.uni-freiburg.de
Projektlaufzeit:
Projektbeginn: 2016
Projektende: (unbegrenzt)
Projektleitung:
Wiertz T, Mattissek A, Schopper T (Team)

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie

Schreiberstraße 20
79098 Freiburg i. Br.

Telefon: 203 - 3563
Fax: 203 - 3575
Email: humangeo@geographie.uni-freiburg.de
http://www.geographie.uni-freiburg.de/de

Mitarbeiter:
  • Schopper T
Finanzierung:

  • Eigenmittel

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